Tag des Baumes

Noch blattlose Bäume an der Straße in Wehnsen

Heute ist Tag des Baumes. Hab‘ ich gerade erfahren. Und wie es der Zufall so will, habe ich heute Bäume fotografiert, als ich unterwegs war. Bäume als Hauptmotiv, meine ich. Denn eigentlich ist auf meinen Fotografien ja häufig irgendwo ein Baum mit drauf. Zum Glück gibt es bei uns ja noch recht viele. Und wir sollten alles tun, damit das so bleibt.

Für uns, für die Umwelt und fürs Klima.

Heute, Ende April waren noch die meisten Bäume blattlos. Anders als im letzten Jahr, als um die gleiche Zeit schon Eiche wie Esche deutliches Grün zeigten.

Eichen vor norddeutschem Schäfchen Himmel
Birke im Frühjahr
Baum am Allerufer

An der Böhme

Ein erster Spaziergang nach dem kleinen Winter-Intermezzo führte uns an die Böhme. Die war leicht übergelaufen. So gab es jede Menge Wasser zu sehen. Wir haben die Sonne genossen, mussten unseren geplanten Rundgang wegen der überschwemmten Wiesen aber abbrechen.

überschwemmte Wiesen an der Böhme
Überschwemmung an der Böhme

Das Foto ist Teil der Fotoserie Wasser.

Stillleben mit Huhn

Stillleben mit Huhn
Stillleben mit Huhn

Die Stimmung rutscht mir momentan ein wenig in den Keller. Immerhin fand sich dort ein Huhn (nicht nur für das Stillleben).

Kreativität hilft – Essen auch.

Schon Henri le Grand wusste, dass das wöchentliche Sonntagshuhn der Stimmung im Lande zuträglich sein würde. Und wenn tatsächlich jede Woche ein Huhn auf den Tisch kommen sollte, kann ein wenig Abwechslung hinsichtlich der Zubereitung nicht schaden.

Das Glas Milch hatte eigentlich nur seiner Farbe wegen den Weg aufs Bild gefunden. Aber auch mit Milch lässt sich ein Huhn zubereiten. Wie erfährt man hier: Hähnchen in Milch.

Weitere Stillleben von mir gibt es hier zu sehen.

Die Tage um den Jahreswechsel

Guten Rutsch und alles Gute für 2021!

Vor dem Jahreswechsel nach der Wintersonnenwende werden die Tage langsam wieder länger. Allerdings gehen Sonnenuhren in diesen Tagen ein bisschen nach. In nördlichen Breiten ist eine Besonderheit dieser Zeit deutlich wahrnehmbar: Obwohl die Tage bereits länger und die Nächte kürzer werden, geht die Sonne morgens erst einmal nicht eher auf. In den ersten Tagen verschiebt sich der Tagesanfang sogar noch ein klein wenig nach hinten.

Viele Leute haben ein besonderes Verhältnis zu diesen Tagen. Einerseits liegt das sicher daran, dass fast alle frei haben und die Zeit nutzen können, um die Familie zu treffen. Andererseits haben bei manchen noch ein paar alte vorchristliche Bräuche überdauert. Meine Oma zum Beispiel war eigentlich nicht besonders abergläubisch, hängte zwischen Weihnachten und Neujahr aber doch lieber keine Wäsche auf, schon gar keine weiße.

Nach der Wintersonnenwende beginnen nämlich besondere Tage oder Nächte: die sogenannten Rauhnächte. In alten Kulturen unserer Breiten berechnete das Jahr sich nach besonderen Kalendern. Sie berücksichtigten Mondjahr und Sonnenjahr gleichermaßen.

Mond- und Sonnenjahr sind aber unterschiedlich lang. Nach den 12 Mondmonaten bleiben bis zum Ende des Sonnenjahres immer ein paar Tage übrig. Die meisten Lunisolar-Kalender lösen das durch Variation der Mondmonate, wie zum Beispiel durch einen weiteren Mondmonat als Schaltmonat alle 3 Jahre. Einfache Lunisolar-Kalender tun das nicht. Es bleiben jedes Jahr ein paar Tage übrig. Eine ähnliche Situation entstand aber auch dann, wenn alte und neue Kalender gleichzeitig üblich waren.

Die Rauhnächte sind also ein Ausgleich der Lücke zwischen dem kürzeren Mondjahr und dem Sonnenjahr oder zwischen Jahren nach alter und neuer Kalenderrechnung. Es sind die Tage zwischen den Jahren. Tage und Nächte außerhalb der Zeit. In denen sich besondere Dinge ereignen können.

Ich wünsche allen eine besondere, schöne Zeit auf dem Weg ins neue Jahr und alles Gute für 2021!