Baustelle als Sujet der Fotografie

Baustelle mit gestreiften Baken und Punktmarkierungen
Akkumulation von Punkten und Streifen, Baustelle an der Brücke über die Mühlmeiße in Hodenhagen

Baustellenfotografie dient nicht nur zur Straßen- oder Architektur-Dokumentation. Es gibt Fotografen, die Baustellen als Sujet künstlerischer Fotografie wählen. Tatsächlich bietet die Baustelle als Motiv meistens eine interessante Kombination grafischer Elemente.

Die schrillen Punkte habe ich im Vorübergehen entdeckt. Ich musste mich beeilen, um mit meinem Fotoapparat zurückzukehren, bevor sie unter der Betonecke verschwanden.

Keine Straßenausbaubeiträge mehr in MV

Bauzaun vor Fassade mit Schriftzug STRABS und Niedersachsenross
Anders als andere Bundesländer, möchte Niedersachsen die STRABs, also die Straßenausbaubeiträge, lieber beibehalten – Foto: D. Tille

Wenn der Ausblick über den Gartenzaun so aussieht, bleiben Lärm und Dreck leider oft nicht die einzigen Sorgen der Eigenheimbesitzer. Viele im Land müssen befürchten, dass Straßenausbaubeiträge, kurz STRAB oder SAB, auf sie zukommen, die sie  nicht zahlen können. Mit diesen Beiträgen dürfen die Gemeinden ihre Bürger bzw. die Anwohner auch dann belasten, wenn sie nach jahrzehntelanger Untätigkeit marode Straßen sanieren müssen. Und in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sie für die Betroffenen nicht selten existenzbedrohende Summen erreichen. Nach Baden-Württemberg, Bayern und Schleswig-Holstein hat nun auch der Landtag des Bundeslands Mecklenburg-Vorpommern entschieden, dem ein Ende zu setzen.

Kein Vorteil – kein Beitrag

Für die Häuslebesitzer in diesem norddeutschen Bundesland dürfte das eine sehr gute Nachricht sein. Die Vorbehalte, die zur Abschaffung der STRABs geführt haben, sind komplex. Einer davon ist, dass die Grundstücksbesitzer, anders als bei der Erschließung, keinen Vorteil von den Maßnahmen haben. Das wäre allerdings zur Begründung von Beiträgen rechtlich eigentlich erforderlich, so die Gegner der STRABs. Ein weiterer Punkt ist der landauf, landab sichtbare Sanierungsstau: der Zustand so mancher Straße in der Bundesrepublik Deutschland lässt eher an Schwellenländer denken, denn an eine Hoch-Technologie-Nation.

Bei der täglichen Übung in Schlagloch-Slalom, fragt sich deshalb der ein oder andere Radfahrer: ist es für die Kommunen so womöglich einfacher, billiger und wunderbar haushaltsneutral? Man spart und wartet solange, bis man das Geld für die Ertüchtigung der inzwischen vollkommen heruntergekommenen Straßen beim viel zitierten kleinen Mann kassieren darf. Und der bleibt – auch mangels deutschem Sammelklagerecht – in solchen Fällen der Obrigkeit ziemlich hilflos ausgeliefert.

Das Niedersachsenross trabt in die andere Richtung

Anders als der mecklenburg-vorpommersche Landtag, hat sich die Regierungskoalition in Niedersachsen geeinigt, die Lage größtenteils unverändert zu lassen und nur etwas Kosmetik zu betreiben. In der grundsätzlichen Frage der möglichen Abwälzung der Kosten eigentlich kommunaler Aufgaben auf die Anlieger soll nun alles beim Alten bleiben. Lediglich einige Kommunen haben sich zu gerechteren Verfahren durchringen können. Dass die Entscheidung weiterhin bei den Kommunen liegen soll, wird als schillerndes Juwel kommunaler Identität verkauft. Dabei steht zu befürchten, dass gerade Kommunen, die ihre Aufgaben in der Vergangenheit nur schlecht erfüllt haben – egal ob sie es nicht besser machen wollten oder konnten – auch diejenigen sein werden, die ihre Bürger weiter zur Kasse bitten.

Nach durchaus hoffnungsvollen Ansätzen im letzten Jahr, zeichnete sich die Kehrtwende des Niedersachsenrosses bereits im November ab: Der Druck der Kommunen war wohl zu groß und Finanzminister und CDU-Mann Reinhold Hilbers soll etwaigen Ausgleichszahlungen an die Kommunen eine deutliche Absage erteilt haben.

Die Gegner der Straßenausbaubeiträge in Niedersachsen, die sich landesweit in einem Bündnis aus mehreren Bürgerinitiativen organisiert haben, wollen so schnell nicht aufgeben und fordern weiter die sofortige und ersatzlose Abschaffung aller entsprechenden kommunalen Satzungen mittels einer Änderung des niedersächsischen KAG (Kommunalabgabengesetz).

Rosen-Harissa aus Chilischoten mit Rosenblättern

Mischung verschiedener Chilisorten
Bestimmt für jeden was dabei: eine bunte Mischung verschiedener Chilisorten

Eine meiner derzeitigen Lieblingssoßen bzw. Würzpasten ist eine mit Rosenblättern aromatisierte Harissa.
Sie ist sehr schnell und einfach in der Zubereitung. Die Schärfe kann man z. B. beeinflussen, indem man unter den unterschiedlichen Chilisorten auf dem Bild, die richtige für sich aussucht.

Für ein kleines Glas nehme ich:

  • 5 Chilis (z. B. die länglichen roten Schoten)
  • 1/2 geschälte rote Spitzpaprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • Korianderkörner
  • etwas Schwarzkümmel
  • etwas Kreuzkümmel
  • Rosenblätter
  • grobes Salz

Ich schneide die Chilis der Länge nach auf und entferne die Kerne und das Weiße. Ebenso verfahre ich mit der Paprika. Um die Paprika zu schälen, grille ich sie kurz an und ziehe die Schale ab. Danach zerkleinere ich Knoblauch, Chili- und Paprikastücke zusammen mit dem Olivenöl mit dem Pürierstab oder im Blitzhacker zu einer Paste. Mit Öl oder ganz wenig Wasser kann man später die gewünschte Konsistenz einstellen. Ist die Masse schon zu flüssig, füge ich Chili oder Paprika zu. Die Korianderkörner röste ich mit den beiden Kümmelsorten in einer Pfanne ohne Fett kurz an. Die warme Mischung zerreibe ich im Mörser mit den Rosenblättern  und dem groben Salz. Das Ganze kommt in die Paste. Umrühren und fertig! Das Ganze duftet und schmeckt phänomenal!

Mit dem Verhältnis von Koriander und Rosenblättern kann man ein bisschen experimentieren. Schwarzkümmel kommt nach vielen anderen Rezepten nicht an die Harissa. Aber ich finde, dass er sehr gut in die Mischung passt.

Wasserstoff tanken

Glas mit Wasser als Symbolbild für Wasserstoff als Energieträger
Das H2 aus dem H2O in diesem Glas war vor 20 Jahren Hoffnungsträger neuer Energien

Vor genau 20 Jahren, am 12. Januar 1999, eröffnete Ortwin Runde, Hamburgs damaliger Erster Bürgermeister in der Hansestadt die erste private Wasserstofftankstelle Europas. Die Tankstelle war Teil eines größeren Projekts, in dem der Wasserstoff zunächst von der örtlichen Chemieindustrie stammte. Später sollte er dann aus Island kommen.

Inzwischen gibt es zwar deutschlandweit bereits rund 50 Stellen, an denen man Wasserstoff tanken kann. Allerdings ist die Technologie über Brennstoffzellen betriebener Kraftfahrzeuge auch heute, 20 Jahre später, kaum verbreitet. Das dürfte auch auf die starke Konzentration auf E-Mobilität und batteriebetriebene Autos zurückgehen. Für alle, für die die geringen Reichweiten und langen Ladezeiten der E-Mobile ein k.o.-Kriterium sind: In absehbarer Zeit könnte sich die Wasserstoff-Technologie zu einer gangbaren Alternative mausern.