Wasser – Blick über die Elbe

Blick über die Elbe
Am Elbufer, Blick zur anderen Seite

In Radegast blickt man hier über die Elbe von Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem anderen Ufer lag vor 30 Jahren die DDR, also der sogenannte Ostblock. Hier war die Elbe der Grenzfluss der die Regionen voneinander trennte.

Heute liegen die einstigen Grenzdörfer zwischen Bleckede und Lauenburg im Biosphären-Reservat der Niedersächsischen Elbtal-Aue. Der Fluss hat einen großen Teil seiner Reise aus dem Riesengebirge zur Nordsee hier bereits hinter sich. Er ist dabei über 1300 Höhenmeter herunter geflossen und hat eine Strecke von mehr als 800 km zurückgelegt.

Das Foto ist Teil der kleinen Serie von Fotografien zum Thema Wasser von Dagmar Tille. Wer alle bisher erschienen Beiträge dazu zusammengestellt sehen möchte, der folge diesem Link zur Kategorie: Fotoserie Wasser von Dagmar Tille.

Wassertropfen

Wassertropfen auf einem Ahornblatt
Wassertropfen auf einem Ahornblatt

Diese wunderschönen Wassertropfen auf der Rückseite eines Ahornblattes glitzerten in der herbstlichen Morgensonne. Ich habe das Blatt sehr vorsichtig samt Wassertropfen zum Fotografieren mitgenommen. Sie haben ihre Kugelform dabei für mich erstaunlich gut bewahrt. Woran liegt das?

Wasser ist die auf der Erde häufigste chemische Verbindung. Es besteht aus Molekülen, in denen zwei Wasserstoff-Atome mit einem Sauerstoff-Atom eine Verbindung eingehen. In der chemischen Summenformel, kurz H2O genannt. Der Winkel zwischen den beiden Wasserstoffarme des Moleküls beträgt 104,45 °. Auf Grund dieser Form bilden Wassermoleküle einen sogenannten Dipol: An der Seite des Sauerstoff-Atoms ist die Ladung negativ, an der Seite der beiden Wasserstoff-Atome ist sie positiv. Und weil die Wassermoleküle dipolig sind, ziehen sie sich gegenseitig an. Sie bilden Wasserstoffbrücken. Die gegenseitige Anziehungskraft der Wassermoleküle bewirkt auch, dass Wasser eine ziemlich große Oberflächenspannung hat. Und die ist der Grund für die kugeligen Tropfen.

Das Foto ist Teil einer kleinen Serie zum Thema Wasser, die hier in unregelmäßigen Abständen erscheinen soll. Wer alles bisher erschienene sehen möchte, kann hier schauen: Serie Wasser von Dagmar Tille.

Phänologische Jahreszeit: Mit der Apfelblüte beginnt der Vollfrühling

Apfelblüten im Vollfrühling
Die Apfelblüte kennzeichnet den Anfang des Vollfrühlings

Phänologie beschäftigt sich mit den jedes Jahr wiederkehrenden Erscheinungen in der Natur. Eine dieser auffälligen Erscheinungen ist die Apfelblüte. Und die ist nicht nur besonders schön, wie auf dem Foto zu sehen ist. Sie ist auch typisch für eine jahreszeitliche Entwicklung. Mit der Apfelblüte beginnt der Vollfrühling – als phänologische Jahreszeit. Denn Apfelbäume sind sogenannte phänologische Zeigerpflanzen.

Der Zeitpunkt der beginnenden Apfelblüte ist über Jahrzehnte aufgezeichnet und analysiert worden. Die Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes zeigen hier einen linearen Trend. Nach diesem Trend hat sich das mittlere Eintrittsdatum des Vollfrühlings seit 1951 vom 130 Tag des Kalenderjahres um ungefähr 15 Tage nach vorne verschoben. Im Vergleich zum rechnerischen Mittel von 1991 bis 2010 lag dieses Datum 2018 mit dem 22. April etwas mehr als eine Woche früher.

In ähnlicher Weise, wenn auch geringfügig weniger als bei der Apfelblüte im Vollfrühling, hat sich der Eintritt des Erstfrühlings nach vorne geschoben. Der beginnt phänologisch, wenn die gelben Forsythien blühen.

Die Infos zum Beginn der phänologischen Jahreszeiten stammen vom Deutschen Wetterdienst:
Mittleres Eintrittsdatum des Vollfrühlings in Deutschland seit 1951, Leitphase: Apfel – Website Deutscher Wetterdienst > Klima und Umwelt > Klimaüberwachtung > Phänologie
Mittleres Eintrittsdatum des Erstfrühlings in Deutschland seit 1951, Leitphase: Forsythie – Website Deutscher Wetterdienst, Klima und Umwelt, Klimaüberwachtung, Phänologie