Löwenzahnblüten

Löwenzahnblüten in und neben Papierkugel
Diese Löwenzahnblüten dienten nur der Dekoration

Noch war die Wiese gelb gepunktet von den Löwenzahnblüten. Ich habe ein paar Handvoll dieser sonnengelben Pracht zum Fotografieren vor dem Rasenmäher gerettet. Doch das ist nicht das einzige, wofür sie sich eignen. Der gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum) ist ziemlich vielseitig. Dass man Salat aus den jungen Blättern zubereiten kann, ist seit der ersten Ökowelle in den 80er Jahren ja ziemlich bekannt – und hat seinerzeit Anlass zu allerlei Spott geboten. Aus den Wurzeln lässt sich Sirup oder Gelee herstellen. Die Wurzeln verarbeitete man in Mangeljahren geröstet zu Ersatzkaffee.

In jedem Falle werden die gelben Blüten gerne von Bienen und Hummeln angeflogen – sind also eine gute Bienenweide. Das allein sollte dazu führen, diese schöne Pflanze nicht als Unkraut zu betrachten. Doch auch aus pharmazeutischer Sicht, ist sie nicht zu verachten. Kein Unkraut eben, sondern eine Heilpflanze. Löwenzahn hat harntreibende und appetitanregende Wirkung, liefert Inulin und seine Inhaltsstoffe sind sogar in der Onkologie als therapiebegleitende Mittel im Gespräch.

Aber damit nicht genug: Eine seiner Arten, der russische Löwenzahn, oder Taraxacum koksaghyz, produziert besonders viel Milchsaft, der als Ersatz für Naturkautschuk genutzt werden soll.

Beginn der Krabbensaison

Kutter im Husumer Außenhafen
Krabbenkutter im Außenhafen von Husum

Die Krabbenfischer in Schleswig-Holstein haben vor ein paar Tagen bei guten Fangmöglichkeiten die Krabbensaison gestartet (1). Die Preise für Granat, wie man die Nordseekrabben auch nennt, unterlagen im vergangenen Jahr starken Schwankungen. Der hohe Krabbenpreis zu Beginn der Krabbensaison 2018 schaffte es sogar bis in die Schlagzeilen.

Wird dem Norddeutschen nämlich das Krabbenbrötchen zu teuer, kann er schon mal muulsch werden (platt für: ungehalten). Innerhalb kurzer Zeit sank der Erzeugerpreis jedoch wegen guter Fänge wieder auf ein Drittel der Rekordpreise.

Zur Freude aller Liebhaber dieser norddeutschen Spezialität sind auch zu Beginn dieser Krabbensaison die Fangaussichten gut und die Preise erschwinglich.

Das Foto zeigt einen Husumer Kutter Mitte Juni 2018, der im dortigen Außenhafen gerade frisch gestrichen wurde. Gegenüber sieht man den Fischmarkt am Kutterhafen.

(1) Die Infos zum Saisonstart entstammen der Pressemitteilung des Verbands der deutschen Kutter- und Küstenfischer e.V. im Deutschen Fischereiverband vom 3. April 2019.

Glückliches Rind auf der Weide

Rind auf der Weide
Hübsches Rind auf einer Weide direkt an der Böhme

Das Glück findet ein Rind auf der Weide. Dieses hübsche Exemplar wiederum hat das Glück ganzjährig auf der Weide glücklich sein zu können. Seinem lockigen Oberfell und dem dichten Unterfell sei Dank.